Vitalpilze Coprinus - Schopftintling

Vitalpilz Coprinus

Coprinus comatus, Schopftintling, Porzellantintling, Tintenpilz, Spargelpilz

Der Coprinus (auch als „Coprinus Comatus“, „Schopftintling“, „Porzellantintling“, „Tintenpilz“ oder „Spargelpilz“ bekannt) ist eine Pilzart aus der Familie der Champignonverwandten, die in der gesamten nördlichen Hemisphäre zu finden ist und sowohl als wohlschmeckender Speisepilz wie auch als Vitalpilz geschätzt wird. Allerdings muss der Coprinus frisch verzehrt werden. Er lässt sich nicht lagern, da der schmackhafte Pilzhut nach der Reifephase schnell zu schwarzer Tinte zerfließt. Diese tintenartige Flüssigkeit wurde früher zum Schreiben von Texten verwendet. Daher bekam der Coprinus auch die Namen „Tintenpilz“, „Schopftintling“ oder „Porzellantintling“ verliehen. Wird er frisch nach der Ernte zum Kochen verwendet, kann man sein mildes, spargelähnliches Aroma genießen. Daher ist er auch als „Spargelpilz” bekannt.

Allerdings ist der Schopftintling nicht nur als Speisepilz bedeutend. Auch seine interessanten Inhaltsstoffe machen ihn zu einem ausgezeichneten Vitalpilz, der in der Traditionellen Chinesischen Medizin bereits seit langem hohes Ansehen genießt. Aufgrund seines für Pilze untypisch hohen Vitamin C Gehaltes wird der Coprinus in der Naturheilkunde auch als „Gesundheitspilz”, „Medizinalpilz” oder „Heilpilz” bezeichnet. Wir von Pilze Wohlrab setzen uns jedoch dafür ein, den Begriff „Vitalpilz“ zu verwenden, da dieser die vitalisierenden Effekte am besten beschreibt.

Ursprung und Verwendung des Vitalpilzes Coprinus

In Europa wächst der Schopftintling an Wegrändern, auf Äckern und Wiesen. Er kann aber auch mitten in der Stadt auf gedüngtem Rasen in Wohnsiedlungen vorkommen. Hier ist er häufig in Gruppen zu finden. Aufgrund seiner geringen Haltbarkeit und der daraus resultierenden Notwendigkeit der frischen Zubereitung kommt er in der asiatischen Küche öfter zum Einsatz als in der europäischen Küche. Allerdings wird die Zucht von Pilzen als Fertigkulturen auf Substrat im eigenen Haus und Garten hierzulande immer beliebter. Der Vitalpilz sollte jung geerntet werden - also bevor sich sein Pilzhut ausgebreitet hat und so lange seine Lamellen noch weiß oder rosa sind. Dann ist er als schmackhafter Speisepilz mit feinem Aroma ein wahrer Genuss. Neben seiner Bedeutung als Speisepilz wird der Coprinus vor allem in der Naturheilkunde zur Unterstützung des Wohlbefindens verwendet.

Inhaltsstoffe und Bestandteile des Vitalpilzes Coprinus

Seine zahlreichen wertvollen Inhaltsstoffe machen den Coprinus als Vitalpilz so interessant. Er enthält 20 Aminosäuren, welche für den Menschen lebensnotwendig sind. Darüber hinaus wurden auch Kalium, Magnesium, Eisen, Mangan und Zink nachgewiesen. Die Besonderheit des Schopftintlings besteht allerdings in seinem hohen Vitamin C Gehalt. Selbst unter den Vitalpilzen ist dies eine herausragende Eigenschaft - denn nur sehr wenige Pilze enthalten Vitamin C.

Weitere nennenswerte Vitalstoffe des Schopftintlings sind: Niacin, Riboflavin und Thiamin. Aufgrund seines hohen Gehaltes an Lektinen sowie L-Ergothionin weckt der Vitalpilz zunehmend das Interesse von Wissenschaftlern. Lektine und ihre Wirkungsweise hinsichtlich Zellteilung und Stoffwechsel sind immer häufiger Gegenstand aktueller Forschungen. Unter allen bekannten Speisepilzen besitzt der Coprinus nachweislich die höchste Lektin-Aktivität.

Hier im Onlineshop ist der Vitalpilz Coprinus als Pulver und in Form von Pulver- oder Extrakt Kapseln erhältlich. Wie nahezu alle von uns angebotenen Vitalpilze handelt es sich um Bio Qualität aus kontrolliertem Anbau. 

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