Vitalpilze Cordyceps militaris - Puppen-Kernkeule

Vitalpilz Cordyceps militaris

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Der Cordyceps militaris (häufig auch als „Catepillar fungus“ oder „Puppenkernkeule“ bekannt) ist ein Schlauchpilz aus der Gruppe der Kernkeulen, der in Ostasien eine bedeutende Stellung als Vitalpilz genießt und seit über 1000 Jahren geschätzt wird - insbesondere in der Traditionellen Chinesischen und Traditionellen Tibetischen Medizin. Der Cordyceps militaris wurde 2007 von der Deutschen Gesellschaft für Mykologie zum Pilz des Jahres gewählt.

Hinsichtlich seines äußeren Erscheinungsbildes, seiner Lebensweise sowie der Zusammensetzung seiner Vitalstoffe ähnelt der Cordyceps militaris seinem Artgenossen - dem Cordyceps sinensis - sehr stark. Die schlanken, keulenförmigen, gelb-orangenen Fruchtkörper des Vitalpilzes werden zwischen 2 cm - 5 cm lang. Wie der Cordyceps sinensis ist auch der Cordyceps militaris ein Parasit, der auf den toten Puppen großer Schmetterlingsarten wächst. Daher wird er auch als „Puppenkernkeule“ bezeichnet. Allerdings wird auch dieser Vitalpilz bei Pilze Wohlrab auf einer sterilen Nährlösung gezüchtet, so dass Veganer und Vegetarier völlig unbesorgt sein können. Zudem ermöglichen die modernen Zuchtmethoden, dass die begehrten Inhaltsstoffe einer großen Gruppe von Kunden zu einem fairen Preis zugänglich gemacht werden können, ohne dass das sensible Ökosystem des Kerngebietes des Vitalpilzes im Himalaya durch übermäßiges kommerzielles Pilzsammeln belastet wird. Im Gegensatz zum Cordyceps sinensis („Raupenpilz“) ist der Cordyceps militaris („Puppen-Kernkeule“) in der gesamten nördlichen Hemisphäre verbreitet und auch hierzulande zu finden.

Ursprung und Verwendung des Vitalpilzes Cordyceps militaris

Der Legende nach wurde der Cordyceps zuerst von Hirten des Tibetischen Hochlandes entdeckt, die eine unerklärliche Vitalität ihrer Yaks beobachteten, wenn diese auf Wiesen weideten, auf denen Pilze der Gattung Cordyceps wuchsen. Schnell nutzten die Einheimischen den Vitalpilz auch für den eigenen Konsum und zur Unterstützung ihres Wohlbefindens. Sie verliehen dem Cordyceps den Namen „Yartsa Gunbu“, was sich mit „Sommergras, Winterraupen” übersetzen lässt. Die Einheimischen schätzen den Vitalpilz seit jeher. In der Traditionellen Chinesischen und Traditionellen Tibetischen Medizin wird der Cordyceps auch „Heilpilz“ oder „Gesundheitspilz“ genannt. Wir von Pilze Wohlrab finden jedoch den Begriff „Vitalpilz“ aufgrund der vitalisierenden Effekte dieser Pilze am passendsten. Man kann die ersten Aufzeichnungen zum Cordyceps aus dem Jahr 620 n. Chr. durch die Tang-Dynastie finden. Es ist den Legenden sowie der Traditionellen Chinesischen Medizin zu verdanken, dass der Vitalpilz auch international in den Blickpunkt gerückt ist und sich einer immer weiter steigenden Nachfrage erfreut. Der Cordyceps und seine begehrten Inhaltsstoffe sind laufend Gegenstand der Forschung.  

Inhaltsstoffe und Bestandteile des Vitalpilzes Cordyceps militaris

In der Traditionellen Chinesischen Medizin sind die Cordyceps Arten heiß begehrt, weshalb diese Vitalpilze zu den teuersten Pilzen der Welt zählen. Aufgrund der zahlreichen, interessanten Inhaltsstoffe des Cordyceps militaris ist der Vitalpilz bei Wissenschaftlern und Pilzforschern in den Blickpunkt des Interesses gerückt. Es wurden bereits zahlreiche wissenschaftliche Studien zum Cordyceps militaris durchgeführt.

Der Vitalpilz enthält eine ganze Reihe von Polysacchariden - den sog. Glucanen. Die Puppenkernkeule kann zudem mit Cordycepin aufwarten, einem Desoxyadenosin. Mit L-Tryptophan und L-Arginin hat der Vitalpilz wertvolle Aminosäuren zu bieten. Weitere interessante Inhaltsstoffe sind: Adenosin, Guanosin, Cytidin, Thymidin und Uridin. Wie auch viele andere Pilzarten ist die Puppenkeule reich an Ergosterol, der Vorstufe Vitamin D3. Dieser Vitalpilz verfügt außerdem über einen hohen Gehalt von Lovastatin – wie auch Champignon, Shiitake und Pleurotus.

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